Liebesfilm

Der klassische Liebesfilm ist oft eine gut dosierte Mischung aus Komödie, Melodram und Drama. Völlig zu Unrecht hat das Genre Liebesfilm eine eher untergeordnete Rolle und trotzdem stehen diese Filme besonders seit Anfang der 90-er Jahre wieder hoch im Kurs beim Publikum. Eigentlich findet man die Komponente Liebesfilm auch in zahlreichen anderen Genres, denn in der Märchenverfilmung „Aschenputtel“ oder im Actionfilm „Mission Impossible“ geht es letztendlich auch um das Zusammenkommen und die ganz große Liebe zweier Menschen.

Für einen wirklich herzergreifenden Liebesfilm benötigt man eine Menge Taschentücher, was auch gut so ist. Enttäuschung, Hoffnung, Freude, Angst, Romantik und Leid verschmelzen miteinander und somit begibt sich ein Zuschauer direkt in die Handlung hinein.
Außerdem ist die richtige Wahl der Darsteller sehr entscheidend für den Erfolg eines Liebesfilms. Sie müssen eine gewisse Sympathie rüberbringen und möglichst schnell den Weg zum Herzen der Zuseher finden.
Die typische Konstellation Frau und Mann ist in einem Liebesfilm der heutigen Zeit kein absolutes Muss mehr. Verfilmungen mit homo- oder bisexuelle Paarungen sind gefragter als je zuvor.

Liebesfilme beginnen oft mit völlig alltäglichen Situationen. Zwei Menschen, die eigentlich nicht zueinander passen, treffen sich zufällig, werden vom Missverständnissen und Intrigen wieder voneinander getrennt und kommen am Schluss des Filmes doch verliebt zusammen.
Aber auch ein offenes oder trauriges Ende hat gewisse Reize. Man wird unweigerlich dazu verleitet, diesen Film im Herzen nach eigenen Wünschen weiterzudrehen.

Natürlich scheinen romantische Liebesfilme beim weiblichem Geschlecht mehr gefragt als bei Männern, aber auch das dürfte nur ein Klischee sein. Männer fiebern als Zuschauer oft genauso mit, wünschen sich innerlich die baldige Zusammenkunft der Hauptdarsteller und verspüren durchaus auch große Emotionen dabei. Offen dazu stehen wollen sie nur selten, aber insgeheim sehen sie Liebesfilme fast genauso gern wie Frauen.

Romantik pur im Liebesfilm

Beim Begriff Liebesfilm denkt wohl jeder sofort an den großartigen Patrik Swayze und die zauberhafte Jennifer Grey. Als Jonny und Baby im Film „Dirty Dancing“ begeisterten beide ein Millionenpublikum, wobei unzählige Tränen flossen.
Ebenso unvergessen bleibt natürlich der Kinoklassiker „Titanic“ mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio. Dieser Film dürfte das beste Beispiel dafür sein, dass Liebesfilme auch ohne Happy End traumhaft schön sein können.